Eigenblutbehandlung

ApfelDie Eigenbluttherapie ist ein altbewährtes naturheilkundliches Verfahren, bei dem durch Injektion von körpereigenem Blut ein unspezifischer Reiz gesetzt wird und so die körpereigene Abwehr und die Selbstheilungskräfte angeregt werden sollen. Es wird zunächst eine kleine Menge Blut aus der Vene oder aus der Fingerbeere entnommen. Dieses Blut wird entweder unverändert oder mit Medikamenten aufbereitet in den Muskel oder unter die Haut reinjiziert (gespritzt).

Es besteht auch die Möglichkeit, das Blut homöopathisch zu potenzieren (verdünnen) und die Lösung dann einzunehmen. Das ist insbesondere bei der Behandlung von Kindern oder bei Angst vor Spritzen von großer Bedeutung.

Die Behandlung erfolgt in 8-10 Sitzungen in ca wöchentlichem Abstand.
Die Eigenbluttherapie gehört zu den etablierten Verfahren der Naturheilkunde. Von der evidenzbasierten Medizin wird sie zumeist abgelehnt, obwohl sich die Kenntnisse der immunologischen Wirkungen mehren. Die Wirkung und Wirksamkeit der Eigenbluttherapie wurde bisher noch nicht ausreichend naturwissenschaftlich belegt.